Very Dirty

Very Dirty

Pureape

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Elektro-Pop aus der Schweiz? Außer Saalschutz mag da nicht viel einfallen. Das Züricher Trio Pureape könnte jedoch als nächstes über die Landesgrenzen hinaus zu Aufmerksamkeit gelangen. Denn soviel expressiven Popappeal bekommt man nicht oft zu hören.

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Es braucht einen Moment, um an die Songs von Pureape heranzukommen. Anfangs verwirrt die androgyne Stimme des Sängers Andrea Pestoni, ebenso wie der leicht düstere Sexappeal, der aus den Texten und eben dem Gesang hervorschimmert. Vielleicht ist es jene Lässigkeit, die aus den Songs leichte Popsongs mit selbst bewussten 80ies-Touch formt. Die Melodien sind so einfach, dass sie sich einem aufdrängen. Das mag teilweise etwas beliebig klingen, doch dank tighter Beats und verzerrter Gitarren sichern sich Pureape die wichtigen Sympathiepunkte. Die Produktion ist zudem erstaunlich ausgereift für eine Band, die erst seit zwei Jahren gemeinsam unterwegs ist. Das Debütalbum „Very Dirty“ ist auch ein Debüt für das Schweizer Label AlpineChic, das als reines Online-Label seine erste CD-Veröffentlichung feiern kann. Einige ältere Songs lassen sich neben dem aktuellen „You Drive Me“ dort als Free-MP3s entdecken. (jw)

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