Church With No Magic

Church With No Magic

PVT

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Aus Pivot wird PVT. Aufgrund eines Rechtsstreits mussten die australischen Instrumentalrocker ihren Namen ändern. Doch dass ist nicht die einzige Änderung des Trios im Vergleich zum Erstling „O Soundtrack My Heart“, denn: PVT verfügen inzwischen über eine Stimme.

Die „Church With No Magic“ braucht ihre Zeit. Seit einigen Wochen findet dieses Album immer mal wieder seinen Weg in den CD-Schacht ohne wirklich zu zünden. PVTs Entscheidung, Gesang in ihren Sound einzubauen, mag für die Band eine natürliche Entwicklung sein, treibt ihren Tracks aber auch das bisweilen Brutale des Debüts „O Soundtrack My Heart“ aus.

Richard Pikes Gesang versteckt sich weder im roboterhaft Maschinellen wie bei Trans Am, noch benutzt er Gesang als Klangfarbe, wie es bei Battles der Fall ist. Pikes Gesang ist zunächst einmal da, und damit auch Songstrukturen, die eher dem Gesetz von Strophe und Refrain gehorchen als der Suche nach der nächsten Wall-of-Sound. Die unbändige Kraft von PVT wird gegen etwas eingetauscht, von dem man sich nicht sicher ist, ob man es wirklich braucht. PVT probieren noch, angekommen sind sie mit „Church With No Magic“ noch nicht.

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