Mortal Mirror

Mortal Mirror

Quix*o*tic

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

In einem fremdartigen Universum finden die Strandpartys der 50er Jahre an der Küste D.C.`s statt und düstere Grufties zeichnen sich für die passende Surfmusik verantwortlich. So in etwa klingen Quix*o*tic.

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Irgendwie ist das natürlich auch Rock, was sollte man auch anderes erwarten bei Christina Billotte, Riot Girl der ersten Stunde und Sängerin/ Gitarristin bei den Dischord-Bands Autoclave und Slant 6. Das feministische Element wird hier nicht mehr so starr ausgelegt, immerhin ist neben ihrer Schwester Mira am Schlagzeug auch ein Mann am Bass. Mit dem zweiten Album ihrer nunmehr dritten Band schaltet sie jetzt ein wenig zurück, begibt sich in minimale Gefilde, die für eine recht finstere Grundstimmung sorgen. In Verbindung mit dem für die Surfmusik typischen Notepicking ergibt sich eine ganz eigene Atmosphäre. So hat auch das "Ice Cream Sundae" einen leichten Patschuligeschmack, der einen dennoch nicht erschaudern lässt, sondern seltsam schmackhaft ist. Nicht zuletzt durch den unterkühlten Gesang von Billotte schaffen Quix*o*tic etwas, dass einem wie aus einem fernen Alptraum bekannt vorkommt, man aber dennoch nicht missen möchte. Oder sollte. (sr)