Ghost

Ghost

Radical Face

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Manchmal kann Musik so schön sein, dass man vor Freude heulen möchte. Ben Cooper alias Radical Face schafft es zum Beispiel mit absoluter Leichtigkeit, Singer/Songwriter-Stücke von betörender Schönheit aus dem Hut zu zaubern.

Als Electric President hatte Ben Cooper 2006 zusammen mit Kompagnon Alex Kane eines der schönsten Electro-Pop-Alben der letzten Jahre veröffentlicht. Völlig zurecht fand sich das Werk auf unzähligen Jahresbestenlisten wieder. Ein Album für die Ewigkeit, das man an dieser Stelle nochmals wärmstens empfehlen möchte. Für sein Soloprojekt Radical Face schlägt Cooper nun einen leicht anderen Weg ein. Weg von der Laptop-Elektronik und hin zum klassischen Songwriting. Die Songs auf "Ghost" hat Cooper komplett alleine in seinem Haus in Jacksonville/Florida eingespielt. Mit Gitarre, Piano, Banjo, Schlagzeug und Akkordeon ist das Album reich instrumentiert, ohne das die Stücke überladen klingen. Im Gegenteil: Leichtigkeit, allenfalls sanfte Melancholie durchzieht dieses schöne Songwriteralbum. Der Download "Glory" hätte sich in seiner heiteren Beschwingtheit auch gut auf einem Sufjan Stevens-Album gemacht.(cw)

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