Ten New Messages

Ten New Messages

The Rakes

Redaktionswertung: 
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gut
sehr gut

Jetzt ist ihre Zeit endlich gekommen. Nach ihrem Debüt von 2004, einem Kritikerliebing, der im Franz-Ferdinand-Wahnsinn dennoch etwas unterging, können die Rakes in diesem Jahr die Prime-Time des Brit-Rocks für sich beanspruchen.

Auf ihrem selbstbetitelten Debüt schlugen die Rakes der Eingängikeit bisweilen Haken wie ein Hase auf der Flucht vor seinem Jäger. Immer aufregend, aber eben doch etwas sperrig. Das gilt für ihren Nachfolger "Ten New Messages" nicht mehr, The Rakes scheinen den Pop-Apeal für sich entdeckt zu haben. Denn auf "Ten New Messages" lassen sie urplötzlich einen catchy Hook nach dem nächsten Folgen, ohne dass die Songs dafür ihre songwriter´sche Cleverness einbüßen müssen. Sei es nun der Opener "The World Was A Mess But His Hair Was Perfect", den die Band ursprünglich - wunderbar zynisch, hat dort wahrscheinlich bloß kaum jemand mitbekommen - für eine Dior-Modenshow von Hedi Slimane geschrieben hatte oder die absolut großartige Single "We Danced Together", das zudem demnächst im SebastiAn-Remix (Ed Banger Records) in den Clubs rotieren wird: die Rakes stehen mit ihren raffinierten Riffs und tanzbarem Tuning für ihren ganz eigenen typischen Sound ("Time To Stop Talking" kann einem wirklich die Sprache verschlagen). Und wer all das auf ihrem Debüt nicht mitbekommen hat, für den wird es jetzt höchste Zeit, sich beide Alben in den Schrank zu stellen. Oder wenigstens herunter zu laden. Das hier vorgestellte "Leave The City And Come Home" wäre doch ein Anfang, oder? (js)

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