Take The Crown

Take The Crown

Robbie Williams

Redaktionswertung: 
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„Take The Crown“ ist Robbie Williams neuntes Album und das achte, das in seiner Heimat Großbritannien auf Platz eins der Charts steht. Trotzdem versteht Williams „Take The Crown“ als Kampfansage an alle, die dem zweifelnden Zauderer in ihm nichts mehr zutrauen und in der Take That-Reunion das endgültige Ende des Solokünstlers Robbie Williams sehen wollten.

Gemessen am Erfolg hat sich Williams mit „Take The Crown“ die Krone zurückerobert, nachdem er mit dem Vorgänger „Reality Killed The Videostar“ in seiner Heimat erstmals „nur“ auf dem zweiten Platz landete. Sein Angriff ist dabei natürlich generalstabsmäßig geplant. Als Produzent gewann Williams Jacknife Lee (produzierte u.a. R.E.M., Bloc Party, U2), im Studio wurde er von Troy van Leeuwen (Queens Of The Stone Age), Blake Mills (Band Of Horses), Bill Reiflin (Tour-Drummer von R.E.M.) und Owen Pallett unterstützt.

Seine rockigen Mitstreiter kommen vor allem in der zweiten Hälfte des Albums zur Geltung, wenn Williams sich auch mal einen introspektiven Moment wie die Country-Ballade „Loser“ gönnt. Der erste Teil des Albums ist dagegen fast so überkandidelt wie Williams letzte Versuche an Clubmusik anzudocken. Die Single „Candy“ ist so übertrieben gut gelaunt, als würde Robbie Williams von einer Karriere als Fred Astaire träumen. „Shit On The Radio“ ist ein weiterer etwas zu angestrengter Song, in denen Williams zu vorlaut daherkommt. Im Vergleich zu den Vorgängern ist „Take The Crown“ aber das, was Williams mit dem kämpferischen Titel reklamiert: Eine Rückkehr zu alter Form, auch wenn die großen Hymnen weiter fehlen.

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