Body Talk

Body Talk

Robyn

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Robyn macht aus drei eins. Den Release ihrer dritten „Body Talk“-EP in diesem Jahr begleitet die „Body Talk“-CD mit einem Querschnitt aus allen drei bisherigen Veröffentlichungen. Kurz vor Weihnachten liefert sie ihre eigene Best-Of 2010 quasi gleich mit.  

Hat sich Robyns ungewöhnliche Veröffentlichungspolitik bezahlt gemacht? Jedenfalls war sie mit ihren „Body Talk“-Eps dieses Jahr dauerhaft im Gespräch, viel auf Tour und mit ihrem eigenen Biorhythmus mehr im Reinen als sie es gewesen wäre, wenn sie ein komplettes Album in einem Rutsch produziert hätte. Für eine Grammy-Nominierung hat es auch noch gereicht, mit „Dancing On My Own“ ist sie in der Kategorie „Best Dance Recording“ noiminiert.

Fünf Songs der ersten Ep, fünf Songs der zweiten EP plus fünf neue Songs, die auch als EP "Body Talk Vol.3" veröffentlicht werden: das ist das Material von "Body Talk" die CD. So wird aus „Body Talk“ auf CD-Länge und ohne den ein oder anderen schwächeren Song eine volle Breitseite Pop, mit der Robyn vehement und lautstark Ansprüche stellt.

Ihre Rolle als androgyne Anti-Kylie spielt Robyn auf Albumlänge hervorragend, mehr Schwung und Power als die australische Disco-Diva hat sie in jedem Fall. Und gemeinsam mit Diplo als “Dancehall Queen“ zudem einen der Reggae-Songs des Jahres geschrieben. "Indestructible" im Remix von The Krays gibt es bei uns als Free-Mp3.

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