Body Talk pt. 1

Body Talk pt. 1

Robyn

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
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gut
sehr gut

Für das Jahr 2010 hat sich die schwedische Popsängerin Robyn einiges vorgenommen: ganze drei Alben will sie veröffentlichen. Mit Body Talk Pt. 1 führt sie uns in die Electrodisco.

Bereits 1995 brachte Robyn in Schweden ihr erstes Album heraus, vor allem in Schweden war sie ab dann in schöner Regelmäßigkeit in den Charts wiederzufinden. 2008 holte sie Madonna ins Vorprogramm ihrer "Sticky & Sweet"-Tour und so hat sich Robyn inzwischen auch hierzulande ein großes Publikum erspielt und erfreut sich besonders in schwulen Kreisen großer Beliebtheit. Das liegt natürlich zum einen an ihrer Affinität für Disco, zum anderen an ihren eingängigen Pop-Melodien in guter alter Abba-Tradition.

Im Gegensatz zu anderen Popstars verzichtet Robyn auf eine Überbetonung ihrer sexuellen Reize, was sie als europäischen Gegenentwurf für Lady Gaga, Britney oder Madonna durchaus interessant macht. Andererseits ist Body Talk Pt. 1 aber auch ein sehr ambitioniertes, wenn auch an vielen Stellen zu glatt produziertes Album geworden, so dass man beim nächsten Werk auf etwas mehr Tiefgang und Widerhaken hoffen darf, damit von drei Alben in einem Jahr am Ende auch tatsächlich etwas hängen bleibt, was den Hype der Stunde überdauert.

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