The Inevitable End

The Inevitable End

Röyksopp

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Als die beiden Norweger Röyksopp vor zwölf Jahren mit "Poor Leno" durchstarteten, trafen sie einen Nerv. Melancholischer Elektropop, perfekt produziert und doch niemals unterkühlt. Jetzt verabschieden sie sich mit einem Album, das so auch vor zwölf Jahren hätte erscheinen können. 

Fast scheint es, als ob die Zeit für Röyksopp stehen geblieben ist. Eine Entwicklung ist jedenfalls kaum nachzuweisen, die Songs des neuen Albums kann man problemlos mit den Songs ihres Debüts mischen und man würde es kaum merken. 

Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie sich nun zwar nicht auflösen, aber vom Albumformat verabschieden. Es spielt für ihre Art von Musik schlichtweg keine Rolle. Auf welche Art und Weise die beiden Norweger künftig veröffentlichen wollen, haben sie noch nicht durchblicken lassen. Vieles spricht wohl dafür, dass sie als namhaftes Live/DJ-Team durch die Lande ziehen und Musik nur noch in Form von Tracks und Sets heraus bringen. Das wäre durchaus konsequent und bei einer Band wie Röyksopp, die auch immer einiges an schnell vergessenem Füllmaterial auf ihren Alben untergebracht hat, vielleicht auch befreiend. 

Ihr neues Album "The Inevitable End" zeigt jedenfalls nochmal die großen Stärken von Röyksopp: brilliante Produktion, fette Bässe und viel Wärme. Als Gastänger diesmal dabei sind Jamie Irrepressible, Ryan James (Man Without Country), Susanne Sundfør und Robyn, mit der sie dieses Jahr auf Tour waren.

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