Descended Like Vultures

Descended Like Vultures

Rogue Wave

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Rogue Wave fühlen sich in den eigenen vier Indie-Pop-Wänden hörbar wohl. Sie haben dort The Shins, Death Cab For Cutie und Elliot Smith konsumiert und eine melancholische Feelgood-Platte in den Raum gebaut.

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Nachdem das Debütalbum „Out Of The Shadow“ auf Sub Pop nicht ganz ohne Grund eher wie ein Soloalbum des Sängers, Songwriters und Arrangeurs Zach Rogue anmutete, sind Rogue Wave nun nach ausgiebigem Herumtouren zu einer Band zusammengewachsen. „Descendend Like Vultures“ ist das zweite Album der vier Männer aus dem US-Bundesstaat California und passt perfekt in den zeitgenössischen Sub Pop-Katalog. Mal introvertiert, melancholisch und spartanisch, dann wieder großpoppig, sonnig und mehrschichtig. Im Zentrum steht der fragile Gesang, der den Weg durch die Räumlichkeiten und Popmelodiebögen zeichnet, vorbei an den elektronischen Streichermalereien und nickenden Vierviertel-Statuen. Pop ohne großartige Gesten mit einer Prise therapeutischer Selbst- und Weltbeschauung. Ein desperater Purismus, der Hoffnungshunde auf die Realität hetzt, gegen sie ankämpft und sie in der Musik zerfleischt. Justamente waren Rogue Wave als Tomte-Support in Deutschland unterwegs und wer sich beeilt, hat noch ein paar Tage lang die Möglichkeit, sie live zu erleben – allerdings ohne die Tomte-Boys. (bb)

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