Li(f)e

Li(f)e

Sage Francis

Redaktionswertung: 
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ordentlich
gut
sehr gut

Sage Francis verschiebt die Grenzen von Hip-Hop. Auf „Li(f)e“ hat er sich u.a. mit Jason Lytle, Mitgliedern von Death Cab For Cutie oder Mark Linkous zusammengetan. So wird „Li(f)e“ zum großen Feldversuch, Songwriting und Raps unter einen, passenden Hut zu bringen.

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Versuche Rap mit Folk, Country und US-Indie zu versöhnen, gab es schon viele. Everlast gelang vor mittlerweile zwölf Jahren mit „Whitey Ford Sings The Blues“ der erfolgreichste Versuch, wenn man Erfolg nach verkauften CDs misst. Musikalisch wesentlich durchschlagskräftiger macht Sage Francis seine Sache auf seinem Album „Li(f)e“.

Auf dem düsteren Vorgänger „Human The Death Dance“ reicherte Francis seinen Sound mit „herkömmlichen“ Instrumenten und dem Erbe der Americana an. Auf „Li(f)e“ geht er den nächsten, logischen Schritt. Die neuen Songs sind in enger Zusammenarbeit mit Brian Deck, der u.a. Modest Mouse und Iron and Wine produziert hat, und einigen der fähigsten Songwriter entstanden, die US-Indie derzeit zu bieten hat: Jason Lytle (Ex-Grandaddy), Chris Walla von Death Cab For Cutie, Calexico, DeVotchKa und Mark Linkous alias Sparklehorse. Für Rap-Puristen hat sich Francis mit diesem Album zu weit von seinen Wurzeln entfernt, wer den Werdegang des MCs schon länger verfolgt, dürfte auch dieses Stück mit Sage Francis gehen.

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