Sam Smith - The Thrill of It All (Artwork)

The Thrill of It All

Sam Smith

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

"Never change a running system" - Sam Smith bleibt seinem gewohnten Sound treu und kann durch einige Fortschritte dennoch dafür sorgen, dass "The Thrill of It All" nicht wie eine bloße Kopie seines Debütalbums wirkt.

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Video: Sam Smith - Too Good At Goodbyes

Beim ersten Hören von "The Thrill of It All" wird eines schnell deutlich: Sam Smith hat seine Auszeit nicht dazu genutzt, seinen Sound neu zu erfinden, sondern vielmehr an der Perfektionierung des, auf "In the Lonely Hour" vorgestellten, Konzepts gefeilt. Die Instrumentals rücken noch ein bisschen weiter in the Hintergrund und präsentieren Smiths Stimme weiterhin als einziges musikalisches Highlight. 

Die erste Single "Too Good At Goodbyes" kann dabei als Stellvertreter des Albums angesehen werden. Reduzierter, stellenweise von Classic-Rock- und Jazz-Elementen beeinflusster Sound, welcher zwar nahtlos an das Debütalbum anschließt, jedoch vom stilsicheren Songwriting getragen und damit auch von "In the Lonely Hour" abgegrenzt wird.

Mit "Him", einem inneren Kampf zwischen Smiths omosexualität und der eigenen Religiosität, findet sich dadurch einer der stärksten Songs seiner Karriere auf dem Album wieder. "Midnight Train" zeigt sich hingegen stark von Radioheads "Creep" inspiriert, allerdings ohne desssen Qualität zu erreichen.

Wer bereits "In the Lonely Hour" mochte, bekommt hier einen selbstbewussteren und reiferen Sam Smith im gewohnten Stil zu hören. Für all diejenigen, denen Smiths Sound bisher nicht zugesagt hat, wird jedoch auch dieses Album nicht der richtige Zugang werden.

Video: Sam Smith - Burning (Live From The Hackney Round Chapel)

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