Santogold

Santogold

Santigold

Redaktionswertung: 
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gut
sehr gut

Abteilung: heißer Scheiß, Superlative ahead. Der Buzz, den die Damen mit der Vorliebe für Wagenrad große Ohringe, im Internet ausgelöst hat, ist enorm. Den ersten physischen Appetithappen für das im Frühjahr erscheinende Album gibt’s jetzt auf 12".

Vergleiche mit M.I.A. sind bei Santogold aus Brooklyn absolut erlaubt, schließlich teilen sich die Damen den Produzenten der Stunde Switch. Den meisten dürfte dieser Herr für seine "A bit patchy" geratene Wiederbelebung des "Apache"-Break der Incredible Bongo Band ein Begriff sein. Anyway.

Was Santogold jedenfalls von ihrer englischen Kollegin unterscheidet ist ihre Roughness. Wo M.I.A. Politik droppt, schubst Santogold den nicht gerade zimperlichen Kollegen Spank Rock aus dem Weg: "Du willst Ärsche, die wackeln? Dann zeig doch erstmal, was du zu bieten hast!" Dabei kann Santogold nicht nur die Zähne zeigen und mit der Goldkette austeilen. Auf "Les Artistes" zeigt sie sich von ihrer kuscheligen Nena-Seite. Von wegen, das 80ties-Revival haben wir hinter uns? Jetzt geht’s erst richtig los. Santogolds Stilspagat auf dieser ersten Maxi ist jedenfalls gewaltig, bleibt abzuwarten, wie sie das alles auf ihrem Album unter einen Hut bekommen will.

Florian Schneider / Tonspion.de

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