Plays Mrakoslav Vragosh

Plays Mrakoslav Vragosh

Schtimm

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Æ, B, P und K kommen aus Norwegen, spielen die Songs eines fiktiven Komponisten nach und machen recht leise recht schöne und recht sparsame Popmusik. Man sollte sich selbst ein Bild machen.

Von 1968 bis 1976 arbeitete Mrakoslav Vragosh als Komponist. Detailliert listen Schtimm im Booklet ihres Albums die seine originalen Songs und ihre ursprünglichen Veröffentlichungsdaten auf. Gäbe es den Herren Vragosh tatsächlich, er dürfte sich über soviel Gründlichkeit bei der Edition recht herzlich freuen. Noch herzlicher dürfte er vor Glück zerspringen, wenn er hörte, wie zärtlich und behutsam die vier Norweger mit den einsprägsamen Namen seine Stücke interpretiert haben. Zurückhaltende Arrangements, die klingen, als wollte sich die Band dafür entschuldigen, dass ihre schönen Liedern nicht von würdigeren Musikern gespielt werden. Mrakoslav Vragosh gab und gibt es nun also nicht. Da wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als diese Stücke allein Æ, B, P und K zuzuschreiben. Dies sei hiermit getan und "Plays Mrakoslav Vragosh" jedem Freund von Nina Persson, Rilo Kiley, Beth Gibbons, Múm, Beck und Badly Drawn Boy ans Herz gelegt. (sc)

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