From The Cradle To The Rave

From The Cradle To The Rave

Shit Robot

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Shit Robot hat sein Glück gefunden. Nach aufregenden Jahren in New York, residiert er nun in der schwäbischen Provinz auf einem Schloss und hat dort die Ruhe gehabt, nach fast 20 Jahren als DJ doch noch sein Debütalbum aufzunehmen.

40 Jahre alt wird der gebürtige Dubliner Marcus "Shit Robot" Lambkin demnächst. In einem Alter, in dem andere sich nur noch über „Mein Haus, mein Auto, meine Yacht“ definieren, veröffentlicht er sein Debütalbum. „From The Cradle To The Grave“ ist die musikalische Essenz aus endlos langen Jahren, in denen Lambkin vor allem eines getan hat: Auflegen. House, Acid, Disco sind die Zutaten, aus denen Lambkin ein Album bastelt, das so nur auf DFA Records erscheinen kann.

Lambkin, der von kommerziellem House bis zu obskurem Krautrock so ziemlich alles auf einen Plattenteller gefeuert hat, hat in seinen DJ-Sets gelernt, worauf es ankommt. Seine Tracks sind Lehrstunden im Weglassen und klingen doch so mächtig wie die Wand, die sich bei einem LCD Soundsystem-Konzert aus den Boxen wälzt. Kein Wunder, hat er doch gemeinsam mit James Murphy über Jahre den Sound des DFA-Labels maßgeblich entwickelt in seiner New Yorker Plant-Bar, einem Miniclub für 74 Gäste.

Selbst Platitüden nimmt man ihm ab, denn sicher ist: Die Souveränität und Ruhe des alten Hasen weiß was zu tun ist. Damit schreibt man nämlich den besten Hot Chip-Song seit langer Zeit. Nachzuprüfen in „Losing My Patience“, gesungen von Alexis Taylor. Weitere Gäste auf dem Album: James Murphy, Juan MacLean, Nancy Whang und Planningtorock. "From The Cradle To The Rave" erscheint am 20. September 2010.

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