Walk Between Worlds

Simple Minds - Walk Between Worlds

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Die 80er-Heroen Simple Minds wandeln mit ihrem neuen Album wie gewohnt eher zwischen den Zeiten als zwischen den Welten. 

Vermutlich werden nur eingefleischte Simple-Minds-Fans mehr als drei Songs der Iren nennen können. Gemeinhin werden sie auf "Don't You", "Belfast Child" und "Alive And Kicking" reduziert. Dabei hat die Band um Frontmann Jim Kerr seit ihrer Gründung 1978 ganze 17 Alben veröffentlicht. Und nun ist mit "Walk Between Worlds" ein weiteres hinzugekommen.

Wie viele Bands von einst stecken die Simple Minds in dem Dilemma fest, dass die langjährigen Fans nur die alten Songs hören wollen. Oder eben neue Songs, die klingen wie die alten. Und so versuchen Kerr und Co. auch dieses Mal, deren Bedürfnis zu befriedigen und dabei doch irgendwie was Frisches auf die Beine zu stellen. So ein Musiker hat ja auch einen eigenen Anspruch.

Das Kunststück gelingt ihnen sogar. Die Songs auf "Walk Between Worlds" machen Abstecher in vergangene Synthie-Zeiten, werden ergänzt durch ein paar moderne Momente, und überzeugen – vor allem eben die alten Fans – durch ein beinahe durchweg gutes Songwriting.

Aus dem Schatten der Bands, deren Stile sie einst vereinten – also grob zusammengefasst: U2 und Depeche Mode – werden sie aber auch dieses Mal nicht heraustreten können. Neue Anhänger gewinnen sie so sicher auch nicht hinzu. Müssen sie aber vielleicht auch gar nicht. Simple-Minds-Fans sollen ja eh die treuesten sein. 

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