Throw Down Your Arms

Throw Down Your Arms

Sinead O`Connor

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Mindestens einen ihrer Songs hören wir noch immer tagtäglich auf den kommerziellen Radiowellen - aber auf die Frage: "Was macht eigentlich Sinead O`Connor?" kennen nur wenige die Antwort. Die Antwort: Roots-Reggae... Schau an!

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Irgendwie ist Sinead O`Connor ja für die Meisten immer noch die wütende, "Nothing Compares 2 U"-schmachtende Irin, die später mehr durch ihre kritische Haltung gegenüber der katholischen Kirche in die Schlagzeilen gekommen ist, als durch musikalische Erfolge.

Aber Kooperationen wie mit Massive Attack oder ihrer Zusammenarbeit mit Iarla Ó Lionáird auf dem "If I Could Read The Sky"-Soundtrack zeigten immer wieder, was für eine grandiose Sängerin sie doch ist.

Doch da ist auch noch Sinead, die Solokünstlerin. Und die hat es nun in die legendären Tuff Gong-Studios verschlagen, um "echten" Reggae zu produzieren, herausgepickt hat sie sich dafür die Perlen jamaikanischer Liedkunst.

Für den feinen Rastafari-Sound sorgen keine geringeren als die Reggae-Legenden Sly & Robbie persönlich, mit ihrer tighten Rhytmus-Sektion, die den echten Tuff Gong-Sound ausmacht - die dezenten Bläser nicht zu vergessen. Ist ja eigentlich alles ganz wie beim alten Bob. Wäre da nicht diese einzigartige Stimme. Das melancholische, das sentimentale - das durch und durch Irische darin.

Sie gibt den Reggae-Klassikern auf "Throw Down Your Arms" die ganz besondere Note und zeigt eine Sinead O`Connor, die mit Gott und der Welt im Reinen ist. Endlich. (os)

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