Skreaminizm Vol.3

Skreaminizm Vol.3

Skream

Redaktionswertung: 
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Gerade einmal Anfang 20 und schon das Gesicht eines kompletten Genres: Skream gilt spätestens seit seinem Debütalbum "Skream!" als eine der treibenden Kräfte hinter der Globalisierung von Dubstep.

Download & Stream: 

Aufgewachsen als Ollie Jones in Croydon im Londoner Süden, beginnt Skream als Teenager gemeinsam mit seinem Kumpel Benga im Kinderzimmer an Beats zu basteln. Der große Durchbruch folgt 2005 mit dem Release von "Midnight Request Line". Ein Track, der nicht nur Dubstep-Puristen begeisterte, sondern auch in den DJ-Sets von Ricardo Villalobos regelmäßig zu finden war.

Skream steht für die warme und freundliche Seite von Dubstep, wenn es die denn gibt... Sein Debüt "Skream!" fällt schon durch das leuchtend gelbe Cover und die Inszenierung Skreams als Mittelpunkt der Szenerie aus dem üblichen düsteren Endzeit-Dubstep-Rahmen, in dem sich die Protagonisten am liebsten in Anonymität flüchten.

Starke Reggae- und Dub-Anleihen prägen seinen Sound. Melodiefragemente sind seine Sträke, wie Skream in "Losing Control" beweist. Ein Track der sich wie eine gute Acid-Bassline stetig nach oben schraubt, angetrieben von einem nervös steppenden Beat aber rhythmisch hochkomplex bleibt. Obwohl Skreams Tracks zugänglicher als die von Kollegen wie Burial oder Shackleton sind, ist der Twen aus Croydon kein Leichtgewicht. Seine Basslines können ebenso grausam zuschnappen.

Florian Schneider / Tonspion.de

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