Complete Surrender

Complete Surrender

Slow Club

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Mit Slow Club schafft eine weitere Band von Moshi Moshi Records den Sprung zu einem Majorlabel. Der Titel ihres dritten Albums „Complete Surrender“ klingt nach Selbstaufgabe, die elf Songs darauf beweisen Gegenteiliges: „Complete Surrender“ ist eine wunderbare Hommage an die Sixties, die sich alle Zeit der Welt nimmt.

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Normalerweise kommen die langsamen Stücke eines Albums zur Mitte hin, Slow Club starten lieber langsam und nehmen dann Fahrt auf. Dabei teilen sich Rebecca Taylor und Charles Watson die Arbeit am Mikrofon, lassen dem Partner jeweils den Vortritt, wenn es um dessen Vorlieben geht. Rebecca Taylor bringt lässigen Northern Soul ins Spiel, Taylor kümmert sich um die langsamen, sonnigen Folkrock-Songs, gemeinsam sind sie für süßliche, aber nicht klebrige Bubblegum-Pop-Nummern wie „The Pieces“ zuständig.

Slow Club – Complete Surrender (Albumstream)

Bereits 2009 haben Slow Club für ihre EP „Christmas Thanks For Nothing“ einen Song von Phil Spector gecovert. Das klang noch ziemlich roh und rumpelig, mit „Complete Surrender“ und Produzent Colin Elliot (Richard Hawley, Paul Weller, Jarvis Cocker) sind sie ihrem Vorbild ein großes Stück näher gekommen. Breitwandiger Sound, aufwändig arrangierte Bläsersätze, selbstsicherer Einsatz von Harmoniegesang: Slow Club haben ihren Stil für „Complete Surrender“ perfektioniert. Natürlich ist das Retro, aber viel zu gut, um es einfach zu ignorieren!

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