7 Days of Funk

Snoop Dogg

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Snoop Dogg veröffentlicht sein zweites Album im Kalenderjahr 2013, erneut wird mehr gesungen als gerappt. Die "7 Days of Funk", komplett produziert von Dam-Funk, sind mehr 80er Jahre als "Na sowas" und smoother als Babyhaut.

Vorwürfe, er wäre nicht mehr kreativ, kann man Snoop Dogg im 20. Jahr seiner Karriere nicht machen. Im Gegenteil, so vielfältig wie diese Jahr war der Output des Doggfather aus Long Beach noch nie. Als Rapper, Sänger oder DJ, als Snoop Lion, Snoopy Collins und Snoopzilla - was Snoop Dogg dieses Jahr veröffentlicht hat, war spannender als der Großteil seiner Veröffentlichungen der zehn Jahre davor.

Snoop Dogg & Dam-Funk - 7 Days of Funk (Albumstream)

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Erstmals seit seinem Debütalbum „Doggystyle“ vor 20 Jahren hat Snoop auf „7 Days of Funk“ an einem Album wieder ausschließlich mit einem Produzenten gearbeitet; Dam-Funk ist im Stall der Independent-Helden des Labels Stones Throw der Beauftragte in Sachen Keyboards zum Umhängen und schmatzender Electro-Funk und Boogie. Die Beats, über die Snoop hier sprech-singt, sind so abgehangen, wie die Grooves von George Clinton, vor 20 Jahren das liebste Sampling-Opfer für Dr. Dre und Co. „7 Days of Funk“ ist insofern Snoops verspätete Art „Danke“ zu sagen und zugleich der Schlussstrich unter ein Jahr, in dem wir immer noch nicht genug vom 80ties Backlash haben. Hauptsache er bleibt so funky wie hier! "7 Days of Funk" erscheint am 13.12.2013.

News: Snoop Dogg feiert 20 Jahre "Doggystyle" (Download)

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