Solea EP

Solea EP

Solea

Redaktionswertung: 
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sehr gut

"Solea. Wild at Heart." stand in meinem Kalender. Hatte mir jemand nettes reingeschrieben, "Verpass das nicht!" sagend. Ich entschied mich für Ignoranz und Faulheit. Und jetzt ist der Ärger groß.

Denn wenn es bislang auch wenig offiziellen Output gibt, treibt dieser mir jetzt die Tränen in die Augen. So muss sich Popmusik mit Verzerrer anhören. Melodien cremig, nicht klebrig. Klischeefrei melancholisch. Ein kleines bisschen Unruhe und Hektik dazu. Ein gesundes Maß Zurückhaltung, wenn es an Postproduktion und Abmischen geht. Kräht hier jemand "Emo"? Zweimal Ex-Samiam, einmal Ex-Texas is the Reason in einer Band. Was soll man da erwarten, wenn nicht Großes? Ich wusste, ich würde es bereuen. "Beim nächsten Mal..." sage ich mir, und schmerzhaft wird mir klar, dass es in diesem Fall kein nächstes Mal geben wird. Beim nächsten Mal kenne ich sie ja schon. Beim nächsten Mal sind sie bestimmt nicht im Wild at Heart. Und ich werde mich selbst drum kümmern, ohne dass mir nette Menschen in den Kalender schreiben. Schade. (sc)

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