Hi-Fi

Hi-Fi

Sophie Rimheden

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Sophie Rimheden entspricht kaum den gängigen Popstarmaßen, hat aber mit „Hi-Fi“ eine bemerkenswerte Popplatte aus dem experimentellen Clicks´n`Cuts-Umfeld heraus produziert. Verstörende Leichtigkeit inklusive.

Die in Stockholm lebende Medienstudentin und Musikerin hat bereits unter den Pseudonymen Hayce und Ban Ham veröffentlicht und mit dem mittlerweile bekannter gewordenen House-Produzenten Hakan Lidbo zusammengearbeitet. Unter ihrem eigenen Namen ist diesen Sommer bei dem Label Mitek ihr Debütalbum „Hi-Fi“ erschienen und präsentiert damit eine sehr eigenwillige Definition von retroider elektronischer Popmusik. Sophie Rimheden zitiert die Achtziger wesentlich düsterer und sperriger, setzt weniger auf den dick aufgetragenen Glam. Die Tracks wirken mechanisch, kühl und statisch und dennoch eingängig. Sie verbindet die spannenden Clicks´n´cuts-Arrangements mit leichtfüßigen Popappeal und hätte damit durchaus die Möglichkeit ein Zeichen außerhalb der Elektrogrenzen zu setzen. (jw)

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