Bruch: Symphonies Nos. 1 and 2

Staatskapelle Weimar - Bruch: Symphonies Nos. 1 and 2

Label: 
Komponist: 
Max Bruch
Interpret: 
Staatskapelle Weimar
Dirigent: 
Michael Halász
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

Als Symphoniker haben den Komponisten Max Bruch die Wenigsten auf dem Zettel. Umso erstaunlicher ist das Hörerlebnis, das seine Symphonien zu bieten haben.

Max Bruch kennt man heute bestenfalls noch für seine schwelgerisch-romantischen Werke für Streichinstrumente und Orchester: Seine drei Violinkonzerte sowie die Schottische Fantasie sind relativ berühmt, gleiches gilt für Kol Nidrei, die Vertonung eines jüdischen Gebetes für Cello und Orchester.

Ein Blick auf seine Symphonien zeigt jedoch, dass das Werk des 1838 in Köln geborene und 1920 in Berlin gestorbenen Komponisten mehr zu bieten hat: Unser Hörbeispiel, der erste Satz aus Bruchs Symphonie Nr. 1 von 1867 ist ein wahrhaft majestätisches Allegro maestoso, dessen Grundstimmung und musikalische Ausdrucksmittel deutlich an die Tonsprache der Symphonien Robert Schumanns erinnern. Das Werk ist Johannes Brahms gewidmet – und mit diesen beiden Eckpfeilern hat man die Musik des begabten Symphonikers Bruch genau verortet.

Die Staatskapelle Weimer unter ihrem Dirigenten Michael Halász liefert im Rahmen dieser Einspielung einmal mehr musikalisch erstklassige Arbeit ab. Der sonnige Drive dieses Satzes, aber auch Bruchs teils sehr komplexe Rhythmik werden wunderbar umgesetzt. Dirigent und Orchester verströmen mit ihrer Interpretation eine Frische und jugendliche Begeisterung, der man sehr gerne zuhört.

1 CD, ca. 61 Minuten

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