Set Yourself On Fire

Set Yourself On Fire

Stars

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Bis zum Rand und weit darüber hinaus füllen Kanadas Stars ihr drittes Album mit Verheißungen und Versprechen. Klug, ergreifend und verspielt, liebevoll im Zaum gehalten und frei von falscher Scham wird diese Platte Leben retten.

Weit entfernt von jeder Beliebigkeit gießt das Quartett aus Montreal seine Lieder in etliche Formen. Mit großer Sorgfalt und sanfter Freude am Abenteuer hält das Quartett die Dinge im Fluss. "Set Yourself On Fire" wächst von Lied zu Lied, vom Breitwandpopsong zur Wohnzimmerminiatur, vom schüchternen Funkinstrumental zum Elektrodancer. Immer vielseitig, niemals überladen, oft kitschig, niemals klebrig kombinieren sich Details und Feinheiten stets neu zu verwirrend schönen Mustern. Torquil Campbell und Amy Millan (Broken Social Scene) lassen ihre Stimmen eigene Wege gehen, drängeln sich vor, nehmen sich zurück, treffen sich in großartiger Harmonie. Hier kennt jedes Element seinen Platz und erreicht ihn wie zufällig im richtigen Moment. Selbst in schwächsten Momenten verliert "Set Yourself On Fire" nicht an Wirkung. Elegant schwingt es sich wieder nach oben, entfaltet sich zu überwältigender Schönheit: Zu "Soft Revolution" etwa, zu "Ageless Beauty" zum Beispiel. (sc)

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