Graffiti On The Train

Graffiti On The Train

Stereophonics

Redaktionswertung: 
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Die Stereophonics tischen auf ihrem neuen Album „Graffiti On The Train“ so richtig auf. Mit orchestraler Opulenz, noisigen Gitarren und einer Fülle an Moll-lastigen Harmonien, bewerben sich die vier Waliser für den Herzschmerz-Soundtrack des Jahres.

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Bereits vor einigen Wochen servierten die Stereophnics mit  „Violins And Tambourines“ und „In A Moment“ zwei Appetizer aus dem neuen Album und sorgten damit bei ihrer Anhängerschaft für reichlich Diskussionsstoff. Nun präsentiert die Band endlich das komplette Paket. Doch statt die Eingefleischten mit Sound-Beruhigungspillen zu versorgen, setzt das Quartett mit den restlichen acht Songs sogar noch einen drauf.

Eingebettet in orchestralen Bombast nehmen sich Bedroom-Momente („Graffiti On The Train“), poppige Ausflüge („Indian Summer“), crunchige Noise-Rock-Experimente („Catacomb“) und bluesige Trips („Been Caught Cheating“) an die Hand und stiften dabei reichlich Verwirrung bei all denjenigen, die sich auch heute noch gerne mit einem Song wie „Have A Nice Day“ auf die heiße Jahreszeit einstimmen. Experimentell, facettenreich und ausgereift: Das mittlerweile achte Studioalbum der Stereophonics hinterlässt einen bleibenden Eindruck und zeigt eine Band im Wandel. Schön, dass es Bands gibt, die auch nach fünf Nummer-1-Alben kein Problem damit haben sich noch einmal neu zu erfinden.

Stereophonics - In A Moment

 

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