presents Traffic Signs

presents Traffic Signs

Steve Bug

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Vinylsammler und Djs, die sich durch die Auslagen in Plattenläden statt durch Beatport wühlen, sollten jetzt aufhören zu lesen. Denn Steve Bug lüftet mit diesem Album nicht nur das Geheimnis, dass er hinter dem Pseudonym Traffic Signs steckt, er veröffentlicht die jackenden Housetracks auch noch digital.

Download & Stream: 

Seit 2003 veröffentlicht Steve Bug unter dem Namen Traffic Signs in loser Folge Maxis. Fünf EPs sind dabei entstanden, die Bug für eine digitale Compilation zusammengestellt hat. Mit zwei Remixen und einem bisher unveröffentlichten Track gibt es zusätzliches Futter für den Club.

Oldschoolig im Sound überzeugen die Tracks von Traffic Signs durch ihr Bauchgefühl. Produziert für den Club, pumpen die Tracks mit viel Power und Basslines, die einen endlos in Bewegung halten. Sie unterscheiden sich grundlegend von Steve Bugs letztem Versuch, auf Albumlänge mit Ausflügen in Ambient die musikalische Sackgasse namens Minimal aufzubrechen. Traffic Signs wirkt dagegen wie eine Nacht im Club, geführt von einem DJ, der mit Vinyl auflegt, das er in der Kiste mit den Klassikern gefunden hat. Das passt zum derzeit in England angefeuerten Hype um oldschooligen House, gibt sich aber wesentlich unanstrengender: Kopf ausschalten und rollen lassen, mehr wollen Tracks wie „I Like Your Booty“ nicht.

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