Suff sells

Suff Daddy - Suff sells

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Rap und Alkohol, eine fruchtbare Kombination. Wer das nicht glaubt, schlägt nach bei Tha Alkaholiks oder GBZ. Denn zwischen Boom und Bap passt immer noch ein Drink und gegen trockenen Geschmack im Mund hilft ein Bier. Aber auch nüchtern funktioniert Suff Daddys drittes Album „Suff Sells“.

„Gin & Juice“, das Credo von Snoop Doggy Dogg hat Suff Daddy zu Gin destilliert. Tanqueray ist eine seiner Lieblingsmarken, seine Beats mag er laid back und mit einem Extraschluck Boom-Bap. Der Name J Dilla fällt im Zusammenhang mit seinen Schlingerbeats öfter, und das Konzept hinter „Suff Sells“, 29 Tracks mit einer Spielzeit von durchschnittlich etwas mehr als zwei Minuten, erinnert an „Donuts“. Trotzdem ist Suff Daddy kein Kopist, und seine daddeligen, immer leicht neben der Spur schwankenden Instrumentals musikalisch eigenständig genug, dass sie nicht zwangsläufig einer Punchline bedürfen, um zu kicken.

Stimmen gibt es auf „Suff Sells“ in den meisten Fällen nur als Sample. Ausnahmen wie das enervierende „Stein im Brett“ gehen nach hinten los; Suff Daddys Pegelbeats ist eben nicht jeder Quartalssäufer gewachsen. Deshalb ist „Suff Sells“ nichts für Junggesellenabschiede mit Rap, sondern für den Connaisseur, der mit Cognac-Schwenker in der Hand auf dem Ohrensessel bouncet. Und das beste daran? „Suff Sells“ verursacht keinen Kater!

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