Fortune, Shelter, Love And Cure

Suns Of Thyme - Fortune, Shelter, Love And Cure

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die Retro-Welle rollt, egal wohin man schaut. Suns of Thyme graben ein bisschen tiefer als der Rest und landen mit ihrem Debüt mitten in den 60er Jahren, als alles groovy, die Droge LSD und der Sound psychedelisch war.

Kadavar, Mountain Witch, jetzt Suns Of Thyme – die rockenden Hinterlassenschaften der Sixties üben derzeit eine ganz besondere Faszination aus. Alle drei genannten Bands beschränken sich aber nicht darauf, die Haare in der richtigen Länge zu tragen und den schmächtigen Oberkörper hinter Omas von Motten zerfressenen Fellweste zu verbergen. Sie beamen den Sound unserer Eltern und Großeltern ins Hier und Jetzt. „Fortune, Shelter, Love And Cure“ klingt nur vordergründig nach der Patina, die Psychrock in den letzten 50 Jahren angesetzt hat, wie sich in Songs wie „Cataclysm 2084“ leicht nach hören lässt.

Suns Of Thyme - Soma (God for Gods)

Noch besser sind Suns Of Thyme aber, wenn sie losgelöst von Kategorien wie Vergangenheit und Zukunft einfach loslassen, wie im okkult rockenden „Soma (God for Gods)“, in dem Grabesstimme auf Stonerrock-Riffs und Krautrock-Groove trifft. So frisch und enthusiastisch kann man die Hippies nur umarmen, wenn man in seiner Kindheit nicht fortwährend Jim Morrison und „The End“ hören musste, sondern auch ein bisschen Vanilla Fudge kosten durfte!

Tourdaten:

29.11.2013 Cottbus, Blue Moon Festival Cottbus
30.11.2013 Berlin, Cassiopeia
22.01.2104 Leipzig, Ilses Erika
23.01.2104 Nürnberg, K4
24.01.2104 Würzburg, Kellerperle

Suns Of Thyme

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