A Million Microphones

A Million Microphones

Supersystem

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Freude und Melancholie können nahe beieinander liegen – das viel versprechende Quartett Supersystem veröffentlichte erst im Herbst 2006 sein zweites Album, gab kürzlich aber seine Auflösung bekannt.

Genaue Gründe werden in der knappen Erklärung der Band-Website nicht benannt. Stattdessen eine korrekte Danksagung an alle, die Supersystem toll fanden. 2005 veröffentlichte die Band, die einst mit etwas experimentelleren Sound El Guapo hieß, ihr Debütalbum, dass nicht nur bei Tonspion lobende Worte fand. „A Million Microphones“ folgte knapp ein Jahr später und zeigt Supersystem noch einmal in Hochform. Mit ordentlich dick inszenierter 80s-Attitüde, ausgeprägten Gesangsqualitäten und einer vielschichtigen und zugleich eingängigen Spielfreude reihte sich das Quartett mit New York als Wahlheimat verschiedener anderer elektrifizierter Rock-Bands wie !!!, Pink Grease oder The Rapture ein. Umso trauriger stimmt die Auflösung. Selten verschmolzen coole Rock-Arrangements mit elektronischen Spielereien sowie allerlei anderen Ausflügen so charmant aufgekratzt ineinander. Nicht zu poppig, nicht zu sperrig, könnte man auch sagen. Mit dem Album-Stück „White Light/Wight Light“ als Free-MP3 verabschieden sich Supersystem. (jw)

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