The Wild Hunt

The Wild Hunt

The Tallest Man On Earth

Redaktionswertung: 
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ordentlich
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sehr gut

Das ist er also, der größte Mann der Welt: gut aussehend, mit einem Händchen für intensive Folksongs und einer Stimme, die mit jedem Wort in Mark und Bein geht. Dass die Menschen da vom neuen jungen Dylan reden, mag übertrieben sein, verwundert aber nicht.

Viele Frontmänner einer mittelmäßig bekannten Band zieht es früher oder später auf den Solopfad. Kristian Matsson wirbelte im letzten Jahrtausend noch mit seiner Band Montezumas durch die Gegend, begann dann 2000 mit seinem Alleingang und nannte sich aus einem gesunden Selbstwertgefühl heraus The Tallest Man On Earth. Als der Schwede 2007 seine selbstbetitelte EP und ein Jahr später sein Debüt "Shallow Grave" veröffentlichte, überschlug man sich vor Begeisterung, nicht zuletzt besonders in den USA.

Es folgten diverse Touren, u.a. mit Bon Iver und John Vanderslice. Speziell erstgenannter ist da auch eine gut passende Sortierungseinheit, denn The Tallest Man On Earth schrubbt die Gitarre folkig gefühlvoll wie Bon Iver respektive Justin Vernon, singt so inbrünstig wie ein Bonnie "Prince" Billy in seinen Hochzeiten und hat einen Charme, der so cool daherkommt, wie ihn der junge Bob Dylan anno dazumal ausgestrahlte. Aber Referenzen sind wie Worte und Namen auch hier nur Schall und Rauch. Man höre stattdessen in die beiden Kostproben des neusten Werkes "The Wild Hunt" und gebe dem Schweden zumindest bis zu einem gewissen Maße Recht: Ja, er ist in jedem Fall ein Großer!

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