Four Thousand, Seven Hundred and Sixty-Six Seconds

Teenage Fanclub - Four Thousand, Seven Hundred and Sixty-Six Seconds

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So eine Art Klassiker des Indie-Pops: "Star Sign", 1991 zuerst veröffentlicht, klingt immer noch knackig. Gitarrenpop vom Feinsten, der sich nun auf einer Teenage Fanclub-Compilation wiederfindet.

1989 war ein Jahr des Wandels in Europa. Auch musikalisch tat sich einiges, natürlich vor allem auf der Mutterinsel der Popmusik, im nördlichen Teil zumindest davon, Schottland ist gemeint. Da veröffentlichten Norman Blake, Gerard Love und Raymond McGinley zusammen mit dem BMX-Bandits Schlagzeuger Francis McDonald (später durch Brendan O`Hara ersetzt) das Album "Golden Shower" und schocken die Fachwelt. Wunderbare Songharmonien treffen da auf knarrende Saiteninstrumente. Was heute so normal klingt, war damals tatsächlich noch eine Rarität. Epigonen folgten in den Jahren darauf ohne Ende, eine ganze Brit-Pop-Bewegung hatte nicht nur die Beatles, sondern auch den Fanclub als Vorbilder - aber so beständig und zuckersüss wie der Teenage Fanclub sollte niemand je klingen. "Star Sign" war einer der Hits des Albums "Bandwagonesque" - eines der herausragenden Alben des Jahres 1992 - und eigentlich etwas, das man unbedingt besitzen sollte. "Four Thousand, Seven Hundred and Sixty-Six Seconds - A Short Cut to Teenage Fanclub" heisst nun der kurze prägnante Titel einer neuen Teenage Fanclub-Compilation, die in diesem Jahr veröffentlicht wurde und auf der sich 21 "Popperlen" befinden. Ein abgenutzer Ausdruck - der aber wohl zu keinen Songs besser passt als zu denen von Teenage Fanclub. (os)

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