Fuckin A

Fuckin A

The Thermals

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Erstens: Herrlich ist, was es ist. Auf ihrem zweiten Album stürmen die Thermals famos durcheinander durch Punkrock und Indie. Sie produzieren etwas sauberer als zuvor, behalten jedoch all ihre schönen, schönen Kanten.

Zweitens: Rock and Roll ist, was es ist. Auch das Studiomaterial ihres Neulings “Fuckin-A” trägt den herrlichen LoFi-Küchenproduktionscharme seines Vorgängers in sich. Da treffen scheppernde Instrumente fröhlich den gemeinsamen Punkt, da ruft Hutch Harris seinen Gesang über Fast-schon-Hymnen wie “Remember Today”. Mittendrin erinnernswerte Zeilen und Standpunktbehauptung. “It`s our trip and we`re not listening”, heißt es schon in der ersten Minute – und jede weitere unterstreicht das gesagte mit Buntstiften und dicken schwarzen Filzern. Keine halbe Stunde ist “Fuckin-A” lang, schafft es doch, alles wissenswerte in sich zu tragen und die einen oder anderen Dinge und Ideen sogar noch zu wiederholen. Des Erinnerns wegen. Und weil es Spaß macht. Das vergleichsweise und hochangenehm trockene “How We Know” gibt es als Hörprobe für umsonst, daheim und die Zimmerdisco. Eine Angelegenheit ist das, eine tolle. (sc)

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