Kaleidoscope

Kaleidoscope

Tiesto

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

In einer Welt, in der Verkaufszahlen und Hallengrößen den Ton angeben, ist er wohl der erfolgreichste DJ. Als solcher kann sich Tiesto inzwischen erlauben, prominente Sänger ins Studio zu bitten. Für Kaleidoscope holte er sich u.a. die Sänger von Sigur Ros und Bloc Party, sowie Nelly Furtado und Emily Haines ans Mikro.

Der Titel "Kaleidoscope" ist offenbar programmatisch gemeint, denn Tiesto spielt sich auf dem Album von seinem berühmt-berüchtigten 08/15-Stadiontrance über säuselnden Charts-Pop bis hin zu tatsächlich ambitionierteren Stücken. Und es überrascht nicht, dass ausgerechnet Sigur Ros-Frontmann Jonsi mit dem Titelsong für eines der verschwurbelten Highlights des Albums sorgt, während Nelly Furtado Chartsappeal und Bloc Party-Sänger Kele zarte Rock-Ambitionen beitragen. Man merkt dem Album deutlich an, dass es irgendwie modern sein und allen Recht machen will. Was nicht wirklich gelingt.

Immer wieder wummert die Stadionrave-Bassdrum mit austauschbaren Frauenstimmen und vorhersehbaren Melodien, eine Art "Romantic Dancefloor", für die der Holländer wie kein Zweiter steht. Alte Fans werden also durchaus bedient, bekommen aber auch mal etwas andere Töne zu hören, während die Fans der genannten Künstler sich wohl naserümpfend abwenden und weiterhin lieber ans Original halten dürften.

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