We Started Nothing

We Started Nothing

The Ting Tings

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

In England ist die Medienmaschinerie direkt zu ihrem Debüt großspurig angelaufen. The Ting Tings auf allen Kanälen. Kennt man ja nur allzu gut, dieses Gehype. Aber hier ist Substanz im Spiel, das Duo klingt so verdammt frisch und anders - wie diese Appetithappen beweisen.

Musik kann auf so vielen unterschiedlichen Wegen funktionieren: erst nach dem x-ten Durchlauf erschließt sich manchmal die Genialität des ein oder anderen Albums. Im Falle der Ting Tings macht es hingegen sofort Klick. Mehr an Catchyness geht einfach nicht. Von der ersten Sekunde ihres Debüts "We Started Nothing" ist man sich gewiss, dass man es hier mit der Quintessenz des Pops zu tun hat. Unkompliziert, aber nicht primitiv. Eingängig, jedoch nicht profan. Referenziell (80s und so), aber nicht retro.

Schwierig in Worte zu fassen und das ist bekanntlich ein Kompliment. Katie White und Jules de De Martino sind jedenfalls eine Art Dream-Team, wenn man den doofen Titel "Hit-Album" vergeben möchte, dann bitte jetzt. Ein Platte mit unzähligen smarten Drehmomenten, aber eben doch einer Linie: Pop in dicken fetten Leuchtbuchstaben. Als hätte man das beste von Timbaland, New Order und Blur in einen Ordner gezippt. "We Started Nothing" heißt dieser nun. Das ist definitiv falsche Bescheidenheit. Und hoffentlich erst der Anfang. Das Duo arbeit derzeit an seinem zweiten Album.

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