The Maker

The Maker

Trashmonkeys

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Wir wissen nun: Rocksound, und Discostruktur gehen ganz vorzüglich Hand in Hand. Beispiele gibt es viele, ein weiteres breakt hier über den Tanzboden. Die Trashmonkeys wünschen sich Bewegung und sind bereit, etwas dafür zu tun.

So lassen sie die Orgel heulen, die Gitarre braten und die Rhythmussektion drücken, pumpen, drücken. "The Maker" heißt das Debüt der Bremer Band, die Körper in Bewegung setzen und Tanzboden rechtschaffen beben lassen will. Ruppig die Gitarre, gerufen der Gesang, auf dass der Tanzmob nach Bremen schaue und sich flugs zu zwingenden Rhythmen bewege. Zum Surfdiscostyle des vorzüglichen Titelinstrumentals zum Beispiel, zum sich schlüssig ins Gesamtbild fügenden Kinks-Cover "I Need You" oder eben zum windschnittigen Trash-mit-Stil-Opener "Song No. 1". Gut möglich, dass sich der Tanzmob darauf einlässt. Gut möglich auch, dass er schnell wieder genug hat. Genug von Zitatquark, genug von Mustertrash und von nun wirklich und gerade eben erst tausend mal gehörten Ideen, die auch ein Schuss Synthese-Geplucker nicht auf ein neues Level bringt. Dass sich brandheiße Disco`n`Roll-Granaten und fußlahme Sound- und Strukturzitate auf "The Maker" die Waage halten, ist ein Glück und sehr schade. Für den nächsten und vielleicht auch den übernächsten Zimmerdiscoabend sei von den Trashmonkeys aber mal ganz ausdrücklich nicht abgeraten. Punktaus. (sc)

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