Gone Astray

Gone Astray

Troy Pierce

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Troy Pierce wirkt im Minimal-Zirkus überaus präsent. Und doch ist seine Release-Liste noch gar nicht allzu lang. Nun veröffentlichte das Mitglied der M_nus-Posse um Richie Hawtin sein durchaus lang erwartetes erstes Album.

Seitdem Troy Peirce wie auch Richie Hawtin und Magda in Berlin lebt, ist er in Europa zu einer festen Größe im Minimal Techno-Bereich geworden. Neben den Projekten Run Stop Restore und Louderbach hat der gebürtige US-Amerikaner besonders als Solo-Künstler und Remixer überzeugt. Sein erstes Solo-Album „Gone Astray“ bewegt sich deutlich in dem M_nus-Sound, spielt jedoch stärker mit experimentellen und zugleich funkigen Noten. Es scheint, als wolle Troy Pierce die Grenzen von Minimal Techno ausreizen. Dass manche Tracks dabei leider nur schwer auf den Punkt kommen, könnte als Manko oder eben als große Leistung gesehen werden. Immerhin ist die Entgrenzung von Zeit und Struktur durchaus gewollt in ausgedehnten Afterhours. Für ein klassisches Home-Listening-Album ufert „Gone Astray“ jedoch immer wieder etwas aus. Nichtsdestotrotz sind die ernsthafte Verspieltheit und der digitale klare Klang vieler Tracks überaus faszinierend. „Word“ ist hingegen definitiv ein Track, der sowohl im Club als auch beim bloßen Zuhören Spaß macht. (jw)

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