Telescope Mind

Telescope Mind

Tussle

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Seit der großen Postrock-Blase Mitte der 90er Jahre rund um Chicago und die musikalischen Fixpunkte Thrill Jockey Records und Tortoise weiß man, dass instrumentale Rockmusik funktionieren kann. Tussle zeigen, dieser Satz hat auch 2007 noch Gültigkeit.

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Die dreiköpfige Band aus San Francisco rückt das Miteinander von Bass und Schlagzeug konsequent in den Mittelpunkt. Electronics dürfen höchstens für ein wenig Klangfarbe sorgen. Die Songrudimente von Tussle erinnern dabei stark an die rhythmischen Experimente von Neu! Offensichtlich fühlen sich Tussle den deutschen Krautrock- und Elektronikpionieren so verpflichtet, dass sie ihr erstes Album nach dem Studio von Kraftwerk schlicht „Kling Klang“ nannten. Trotz dieser Referenzen klingen Tussle nicht verkopft oder kalt. Die Affinität zum Jazz, die Tortoise und Co. vereinte, sucht man bei Tussle vergeblich. Die drei lassen lieber den Groove in Endlosschleife gehen und holen sich den Glanz und Glamour von Disco in ihre Songs. „Warning“ jedenfalls könnte man sich auch gut auf der nächsten „Gommagang“-Compilation der Münchener Munk-Crew vorstellen; dazu wünscht man sich Tussle in einen Bus mit Who Made Who und !!!. (fs)

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