What The Toll Tells

What The Toll Tells

Two Gallants

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Whiskey, Gitarren, verschwitze Männer, Texte über Liebe und Tod. So was traut man sich kaum zu schreiben. Aber im Falle der Two Gallants darf man das. Sie erfüllen nämlich wirklich so ziemlich jedes Klischee, das einem zum Neo-Country-Rock einfällt.

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Vor allen Dingen aber schreiben sie gute Songs, veröffentlichten diese zuerst auf dem Album "The Throes" (Alive Records, 2004), um im vergangenden Jahr auf dem Vorzeigelabel Saddle Creek mit "What The Toll Tells" nachzulegen. Mit verzweifelten Wahnsinn in der Stimme peitschen Adam Stephans (Vocals, Gitarre, Harmonica) und Tyson Vogel (Schlagzeug, Gesang) darauf ihre Songs nach vorne, allen voran das hier unbedingt empfohlende und absolut kompromisslose "La Cruces Jail". Schroff, ohne jegliche überflüssigen Firlefanz, reihen die Two Galants ihre Songs aneinander. Ihre Forschheit verschafft ihrer Musik eine selbstbewusste - ja fast schon arrogante - Unnahrbarkeit, die Seinesgleichen sucht. Gepaart mit ihrer testosteronschwangeren Melchancholie (famos: "Steady Rollin´"), avanciert dieses Album zu einem auf Tonträger gebannten feuchten Traum eines jeden Hungry Young Man, der nur Mädchen im Kopf, die Gitarre in der Hand, kein Geld in der Tasche und das Herz am rechten Fleck hat. Aprospos abgedroschene Klischees: Der Legende nach haben sich die beiden Kavaliere bei einer Prügelei kennen gelernt. Angeblich im Kindergarten. (js)

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