Bring On The Comets

VHS Or Beta - Bring On The Comets

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Destruktiv, aber happy? Alles niedermachen, aber dabei selig lächeln? Dreieinhalb Minuten angenehm flüchtiges Songwriting, das gekonnt mit dem schier Unvereinbaren spielt.

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Das verlinkte Stück ist definitiv ein Hit, gebettet in ein solides Album, dass phasenweise eine euphorischeres Adjektiv verdient hätte. Und hierzulande nach dem Debüt "Night On Fire" (2005) jetzt mit einem halben Jahr Verspätung erscheint.

Mutig stampft durchweg der Beat, fast schon ein bisschen billig. Aber wie das eben so ist, frei nach Lindenberg: "Dieser Rythmus, dass jeder mit muss." Auch wenn das Clashing von Drumcomputer und Gitarre längst nicht mehr das große Ding ist, VHS Or Beta aus dem Herzen Kentuckys kriegen einen trotzdem rum. Bei "Take It Or Leave" pluckert es nervös im Hintergrund, wärend weiter vorne Craig Pfunder seinen Weltschmerz in einen simplen, aber effektiven Hook verpackt. Ähnlich beim Titeltrack des Albums: irgendwie Leiden mit Stil. Ein paar beherrschte Tanzschritte. Rockmusik, die auf ihr Äußeres achtet. Und sich auf "We Could Be One" so unglaublich sexy präsentiert. Die Musikwelt haben sie damit nicht neu erfunden: das Prinzip, Gitarrensound mit synthetischen Beats zu unterlegen und das Ganze durchaus gekonnt mit einem catchy Refrain zusammen zu halten wiederholt sich - aber man wird hier doch mal kurzzeitig nicht widerstehen dürfen, oder?

Jan Schimmang / tonspion.de

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