Urban Uproar

Urban Uproar

Visionary Underground

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Weit weg von Wohlfühldrumandbass und After-Work-Club sitzt das Visionary Underground Soundsystem und bastelt an seinem Album. Aus düsteren Beats, verzerrten Rapsprengseln und sehr viel Bass wird "Urban Uproar".

Das Rappolitik-plus-D`n`B-Konzept erinnert an die Asian Dub Foundation, die Musik tut es auch - irgendwie - und der politische sowie der Community-Anspruch sowieso. Visionary Underground machen keinen Hehl aus ihrer Nähe zu den weitaus bekannteren ADF; haben sie auch gar nicht nötig, denn weitaus club- und DJ-orientierter sind sie als Soundsystem weißgott eigenständig genug. VU-Sets bauen auf klassischem DJ-plus-Visuals-Konzept auf, zu dem dann je nach Lust und Laune MCs, Tablaspieler und Livebass addiert werden. Auf ihr Debüt "Urban Uproar" darf man gespannt sein, nicht zuletzt deshalb, weil es sicher schwer wird, den 10 bereits ins Netz gestellten Songs etwas hinzuzufügen. (sc)

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