Voxtrot

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Voxtrot hatten ihre Duftmarken im Vorfeld bereits weltweit gesetzt. Ohne ein Album zu haben, verteilten sie kleine Appetizer, die hohe Erwartungen in ihr Debüt heranzüchteten. Nun haben sie diese vollends erfüllt.

Immer öfter kann man es förmlich riechen, wenn etwas Gutes ins Haus steht, denn im Netz raunt fast täglich das potentiell nächste große Ding durch die Blogs. Aber nur wenige der Prophezeiungen halten, was sie versprechen. Voxtrot, ein Quintett aus dem texanischen Austin, hat nach seiner Gründung 2003 sukzessive auf sich aufmerksam gemacht. Ein paar heiß gehandelte EPs und ein paar rare 7-inches haute man raus, ein paar kursierende MP3s erregten www-Aufsehen und auch live hinterließ man bleibende Eindrücke. Kurzum, Voxtrot hatten sich auch ohne Longplayer schon in aller Munde breit gemacht. Aber nicht nur dort, denn auch im Gehörgang nisteten sie sich mit ihren großen Popmomenten gleich schon mal ein. Der Tonspion hatte bereits im letzten Jahr auf „The Start Of Something“ hingewiesen: Aus The Smiths’scher Eleganz, einem New Order-Flair und einer The National-Erhabenheit schmiedete Voxtrot damals einen glänzenden Popsong – und nun legen sie endlich auch ein schönes Album nach! Das selbstbetitelte Debüt wächst und blüht mit seinen elf Tracks zwischen den Achtziger und Neunziger auf. Nach einer opulenten, von Streichern unterstützten Eröffnung wird man direkt an „Kid Gloves“ weitergegeben und spätestens dann ist klar: die Erwartungen sind übertroffen und Voxtrot haben es sich direkt im Gehörgang gemütlich gemacht. (bb)

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