Everyone Who Pretended To Like Me Is Gone

Everyone Who Pretended To Like Me Is Gone

The Walkmen

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Wenn jeder, der vorgibt einen zu mögen, nicht mehr da ist, dann ist das ziemlich dumm gelaufen. Einziger Trost: Wenigstens hat mal jemand vorgegeben, einen zu mögen - es hätte also noch schlimmer sein können. Das wissen auch "The Walkmen".

New York entwickelt sich zunehmend zur Rockhauptstadt der Welt. Nachdem "The Big Apple" uns im vergangenem Jahr schon die Strokes und die White Stripes bescherte, dürfen wir uns dieser Tage über Radio 4 und Interpol freuen. Neuester Gewinn für die Ohren: The Walkmen, die aus den Trümmern der einstigen Hoffnung Jonathan Fire’Eater auferstanden sind, mit neuem Sänger, neuem Namen, neuem Sound. Ein roher, melancholischer Rock, der im Titelsong des Debutalbum "Everyone Who Pretended To Like Me Is Gone" weinerlich wabernd loskracht und sich mit zarten Celloklängen ausheult, während Sänger Hamilton Leithauser seinen seltsam entrückten Gesangspart drüberlegt. Da fällt einem als Referenz vielleicht eine eher unmögliche Mischung aus Primal Scream, den Strokes, den Tindersticks und U2 ein. The Walkmen klingen eben anders, unmöglich nur vorzugeben, sie zu mögen – zu dieser Musik kann eine echte Liebe entstehen. (os)

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