Mediacracy

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Wax Audio feat. George W. Bush

Redaktionswertung: 
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Tom Compagnoni aka Wax Audio ist ein Medienjunkie. Stunde um Stunde scheint er vor CNN und Co. zu verbringen und jeden Sprachfetzen zu archivieren. Andernfalls wäre man nicht in den Genuss gekommen, George W. Bush als Sänger zu erleben.

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Die Cut-Up und Mixing-Künste des Australiers machen es möglich und exzerpieren aus den gesammelten Reden und Ansprachen des Double-U den kompletten Text von „Imagine“, Lennons Song gewordener Traum von einer besseren Welt. Selten war Kritik an den herrschenden Verhältnissen in den USA subtiler, liebevoller und vor allem lustiger. In bester Rockstar-Manier bedankt sich Bush für den warmen Empfang und (O-Ton: „Let´s Roll) träumt los: „Imagine, there´s nothing to kill or die for. And no religion, too“. Zum Ende darf dann wieder John Lennon übernehmen und versuchen auch den letzten Zweifler zu überzeugen: „Give Peace A Chance“. Ein mehr als würdiger Abschluss des Jahres 2005 und ein unerwartetes Happy-End. Fast klingt es so, als hätte es die zahlreichen Kriege und Todesstrafen unter George W. Bush nie gegeben. Doch leider ist das nur ein Traum. Man hätte nicht gedacht, dass es auf dem Mash-Up-Sektor immer noch Überraschungen gibt. Aber diese irrwitzige Version von Lennons größtem Hit gehört auf jeden Fall in den Olymp der kruden Kreuzungen. Direkt neben Danger Mouse „Grey Album“ und das Gesamtwerk der 2Many DJs. (fs)

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