Per Second, Per Second, Per Second... Every Second/Too Much Time EP

Per Second, Per Second, Per Second... Every Second/Too Much Time EP

Wheat

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

In gewissen Kreisen gelten Wheat schon seit ihrer Debut-Platte „Madeiros“ von 1997 als Geheimtip. Ihre mittlerweile dritte LP ist noch immer nicht schillernd, aber unverholen schön.

“Per Second, Per Second, Per Second... Every Second” ist ein musikalisches Statement des Älterwerdens. “Gähn! Och Nööö! Wie langweilig!” “Moment mal!”, d.h. im Falle von Wheat nicht, dass sie ruhiger, gesitteter und melancholischer geworden wären. Im Gegenteil, sie stellten irgendwo zwischen LP Nummer 2, “Hope And Adams”, und dieser dritten, im November 2003 erschienenen, fest, dass Spass und Sich-wohl-fühlen im Grunde genommen auch in ihre Kompositionen gehört. Demnach sind die Songs fröhlicher geworden, es wird mehr mit Uptempo gearbeitet und ein grosser Schritt in Richtung echtem Pop getan. Es ist nicht mehr der emotionale Indie-Rock der ersten beiden Platten. Beim Hören des Stückes “I Don´t Hold You” platzten urplötzlich wieder Erinnerungen auf. Das eindeutige Highligt von “Hope And Adams” ist nämlich auch auf dieser VÖ als überarbeiteter hidden Track vetreten. Angestachelt dadurch, verliebte ich mich auch in “I Met A Girl”, der neben zwei anderen Titeln zum Download bereit steht. Wheat an einem Tag, an dem der Frühling seine Gewänder in den Wind hält, und man hat das Gefühl, alles wird gut. (tk)

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