X Marks Destination

X Marks Destination

The Whip

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Vor einem knappen Jahr prophezeite ihnen der Kollege Schimmang den großen Durchbruch und wartete sehnsüchtig auf das Album von The Whip. Das ist jetzt, ein Jahr später auf Norman Cooks Label Southern Freid Records erschienen, und riecht nach "Best Of".

Die Hälfte der zehn Songs auf "X Marks Destination" sind bis zu zwei Jahre alt. Allen voran "Trash", das hier ebenso seine zwei bzw. Drittverwertung erlebt wie die Joy Division-Hommage "Frustration", "Divebomb", "Muzzle No.1" und "Sister Siam". Wer also eifrig Singles kauft oder sich auch nur die Free-Downloads von The Whip besorgt hat, dürfte über den Anteil an neuem Material auf "X Marks Destination" enttäuscht sein.

Dabei machen The Whip ihre Sache richtig gut, liefern in zehn Songs ein Kompaktseminar in Sachen "Manchester" ab und wissen durchaus virtuos die verschiedene Club-Rock-Stilmittelchen zu kombinieren, mit denen man vor einem Jahr noch halbwegs als Sensation durchgehen konnte. 2008 bleibt davon lediglich ein gutes Album, das zum ganz großen Durchbruch nicht reichen wird, weil die Knaller darauf ihre Clubrotation bereits hinter sich haben. Der Hype frisst seine Kinder...

Florian Schneider / Tonspion.de

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