Dreams

Dreams

Who Made Who

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Who Made Who haben bisher eher mit ihren Live-Qualitäten als mit ihren Platten gepunktet. Auch "Dreams" wird vor allem neues Material für ihre mitreißenden Shows liefern.

Download & Stream: 

Die drei dänischen Sympathen von Who Made Who sind absolute Workaholics. Erst letztes Jahr erschien das zweite Soloalbum von Thomas Höffding aka Bon Homme, kürzlich dann noch ein weiteres Album von Schlagzeuger Tomas Barfod. Kein Wunder, dass die Grenzen zwischen ihren Werken fließend sind.

Das vierte Album "Dreams" klingt viel mehr wie eine Fortsetzung des poppigen Bon Homme-Albums "A Life Less Fancy". Zu prägend ist inzwischen die geschmeidige Stimme des Frontmanns, zu ausgeprägt sein Songwriting, als dass Gitarrist Jeppe Kjellberg und Barfod noch groß etwas entgegensetzen könnten.

WhoMadeWho – The Morning

Starteten Who Made Who ihre Karriere noch mit rockigen Coverversionen von Dancetracks wie Benny Bennasis "Satisfaction" oder "Flat Beat", haben sie sich musikalisch zum smarten Pop-Act gemausert. Was auf ihrer neuen Platte inzwischen fast schon zu glatt poliert klingt, wird live gekonnt mit Ecken und Kanten dargeboten und fügt sich perfekt in ihre Sets sein, wie sie bei der Albumpräsentation im Berliner Fluxbau eindrucksvoll bewiesen. Vielleicht waren es aber auch nur die Wodka-Shots, mit dem die alten Hasen ihr Publikum während ihres Gigs gefügig machten? Wie auch immer, Who Made Who bleiben live eine Klasse für sich. Nachzuhören auf der anstehenden Tour.

WhoMadeWho - Hiding In Darkness

Review: Who Made Who - Brighter (Free Download)

Review: Who Made Who - Knee Deep (Stream)

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