Green Versions

Green Versions

Who Made Who

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Whomadewho haben im vergangenen Jahr mit ihrem handgemachten Discorock die Tanzflächen erobert. Dass ihre Songs nicht nur im Club, sondern auch am Lagerfeuer funkeln, beweisen sie nun mit ihren "Green Versions".

Auf dem Album "Green Versions" hat das dänische Trio einige seiner Tracks neu arrangiert und in einer Akustikfassung eingespielt. Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass das Konzept aufgeht und das Ergebnis klingt, als wäre es ein komplett neues Werk von einer völlig anderen Band, die sich nicht Mr. Oizo oder Benny Benassis zum Vorbild genommen hat, sondern Simon & Garfunkel und Kings Of Convenience. Dass die drei Herren exzellente Musiker sind, konnte bereits jeder nachvollziehen, der sie live on stage erlebt hat. Dass sie aber nicht nur die Partyklaviatur, sondern auch die leisen Töne beherrschen, ist überraschend. Zwar funktioniert die Übersetzung nicht bei jedem Song hundertprozentig, aber das ist auch kein Wunder, sind sie doch schon für die Tanzfläche aufs Wesentliche reduziert. In der Akustikversion plätschert das dann teilweise einen Tick zu brav vor sich hin. Aber die butterweiche Stimme von Tomas Hoffding sorgt dafür, dass der nötige Schmelz und Charme in der Lagerfeuerversion ihres Debütalbums zu finden ist. So kann man nun also zu Whomadewho sowohl ordentlich abfeiern, als auch zuhause bleiben und kuscheln. So oder so: ein großes Vergnügen. (ur)

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