Sky Blue Sky

Sky Blue Sky

Wilco

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Es war ein heftiger Sturm, den Wilco damals vor fünf Jahren mit "Yankee Hotel Foxtrot" entfachten. Mit ihrem neuen Album kehrt die Band zurück zu ihrer sonnigen Seite.

2002 veröffentlichte Wilco dieses stürmische Album, auf dem sie den Terroranschlag vom 11. September verarbeiteten. Auch der Nachfolger "A Ghost Is Born" knüpfte an eine harte Phase an, in der sich Wilco über gewaltige Elektro-Parts und eine tiefschürfende Bildersprache ausdrückte. Nach der Anspannung folgt nun die Entspannung. Das jüngste Album kommt leichtfüßig und unbekümmerter daher, wenn auch die Melancholie immer noch ihren Platz findet. "Sky Blue Sky" lässt alte Zeiten aufblühen, in denen die Band aus Chicago vor allem auf den Pfaden uramerikanischer Musik wanderte: Country, Folk und Blues und allerlei jazzige Einflüsse zählen wieder zum festen Etat ihres kunstfertigen Alternative Rocks. Ganz ähnlich wie bei Ryan Adams und Band funktioniert auch Wilco über Jeff Tweedy - Sänger und gleichzeitiger Gitarrist. Während "Impossible Germany" als einer der Höhepunkte des Albums zu bewerten ist, glänzt "What Light" vor allem durch Tweedys rauhe und doch angenehm warme Stimme. (sp)

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