Wilco (The Album)

Wilco (The Album)

Wilco

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Fünfzehn Jahre Wilco. Und jetzt ein Album, dass sie nach ihrem Bandnamen benannten. Das ist ein deutliches Zeichen wie wichtig ihnen dieses Spätwerk ist.

Eine bewegende Zeit für die Gruppe aus Illinois, die einst aus der Band Uncle Tupelo hervorging: kurz vor dem Album-Release verstarb ihr ehemaliges Mitglied Jay Bennett, mit dem sich Mastermind Jeff Tweedy seinerzeit zerstritten hatte.

Auf ihrem siebten Studio-Album klingen Wilco sehr konzentriert, die manchmal sperrige Symbiose von Rock, Folk und Pop ist gelungen. Im Fokus des ganzen steht dabei Tweedys nervöses Organ, gebettet in detailreich arrangierte Songs. 

Besonders an dem Album ist allein schon die Tatsache, dass nach unzähligen Personalwechseln innerhalb der Bandgeschichte jetzt erstmalig mit dem selben Line-Up gerabeitet wurde wie beim vorangegangenem Release "The Blue Sky".

Diese Konstante hat sich gelohnt, im Ergebnis also vielseitiges Ohrenkino - allein schon wegen "You And I", des feinen Duetts mit Feist. Insgesamt ist das Werk der überzeugende Beweis wie spielerisch man Noise und Melodie miteinander vereinen kann.

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