Cosmic Egg

Wolfmother - Cosmic Egg

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Harter Rock mit Pathos und deutlichem 70er Jahre Einschlag. An ihrer Erfolgsformel haben Wolfmother auf ihrem zweiten Album "Cosmic Egg" nichts geändert. Sonst ist fast alles neu bei den Australiern.

Lockenkopf Andrew Stockdale, Frontmann, Gitarrist und Songschreiber des australischen Quartetts musste sich für das zweite Album von Wolfmother eine neue Band suchen. Seine beiden Mitstreiter aus Anfangstagen wollte den eingeschlagenen Weg nicht mehr zusammen mit Stockdale gehen. Oder umgekehrt.

In der neuen Konstellation ist die Chefrolle wohl endgültig geklärt und das Testosteron kann wieder spritzen. Brachiale Led Zeppelin-Riffs, stoisches Blue Cheer-Drumming, fantastische Welten und ganz viel Pathos. Was Wolfmother zur Aufführung bringen, ist der lange Zeit geschmähte Teil der 70er, als Rock eine Nummer zu groß war. Das können Stockdale und Co. nahezu perfekt. 

Wer Zeitgemäßeres sucht, wird bei den Remixen zur ersten Single "New Moon Rising" oder auch dem Song "White Feather" aus dem im Oktober des vergangenen Jahres erschienenen Album fündig. B U R N S, Riton, Yacht und Fontan haben dem nach vorne preschenden Original ein bisschen Disco-Smoothness verpasst. Den "Original-Retrosound" der Wolfsmutter gibt es diesen Monat dann nochmals live zu erleben.

 

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